Site name | Die Äpfel

UNsere äpfel

Wir bauen die Äpfel für unsere Apfelweine selbst an.

Den Hauptteil davon bei Flemming im östlichen Fünen. Flemmings Hauptsorten sind Discovery, Aroma, Jonagold, Elstar und Ingrid Marie.

Außerdem hat er einige alte Bäume u. a. mit Filippa und Belle de Boskoop.

Jens hat mehr Apfelbäume als Äpfel – damit zieht Flemming ihn gern auf. Auf zwei Hektar hat er etwa 100 unterschiedliche Sorten – unter anderem einige russische Sorten sowie englische und französische Cidreapfelsorten.

Wir haben viel mit den unterschiedlichen Sorten experimentiert und sind nun völlig überzeugt davon, dass die Sorten, die über viele Jahre ihren Wert hier in Dänemark unter Beweis gestellt haben, die weitaus besten für unsere Obstweine sind.

Einige der Sorten möchten wir gern hier hervorheben:

 

Ingrid Marie

Dieser Baum gehört zu den ursprünglichen dänischen Apfelsorten, die durch das Säen von Apfelkernen etwa um 1910 entstanden ist. Der Baum wurde seither zu Tausenden vor allem in Obstplantagen und Gärten gepflanzt.

Der Baum wächst mittelkräftig und das Obst hängt gut fest, sodass nicht unbedingt ein Windschutz notwendig ist. Erfordert keinen besonderen Erdboden, sollte jedoch jährlich etwas gedüngt werden, wenn der Baum zu tragen beginnt. Der Baum kann von Obstbaumkrebs befallen werden, der normalerweise nur an den Ästen zu sehen ist und weggeschnitten oder weggebrannt werden kann.

Die Früchte sind mittelgroß, flachrund, sehr regelmäßig. Die Farbe ist auf der Sonnenseite rot und gelb und in der Grundfarbe grün/gelb. Das Fruchtfleisch ist weißgelblich mit grünlichem Schimmer, knackig und saftig. Der Geschmack ist erfrischend säuerlichsüß mit angenehmem Aroma.

Der rote Ingrid Marie ist als Mutation des normalen Ingrid Marie entstanden. Er wird auch Karin Schneider genannt. Er unterscheidet sich durch kürzere Haltbarkeit, ist süßer im Geschmack und wird wesentlich dunkler in der Farbe.

Er wird später im Oktober gepflückt, kann sofort gegessen werden und behält die gute

Verzehrqualität bis Weihnachten.

Durch neuere Forschung und Gentechnologie konnte man inzwischen auch die „Eltern“ als Cox Orange und Guldborg identifizieren.

 

 

 Filippa

Filippa ist eine dänische Apfelsorte, die ca. 1880 auf Fünen durch Aussaat entstanden ist, vorgenommen von Filippa Hansen, Tochter des Lehrers Johannsen in Hunstrup. Filippa bildet inzwischen große breite Bäume. Es ist ein gesunder Baum, der sehr alt werden kann. Der Baum ist widerstandsfähig gegenüber Wind, da sich die dünnen Äste im Wind biegen, wobei die recht lose sitzenden Früchte verhältnismäßig leicht herunterfallen. Dies ist die einzige, wesentliche Ursache dafür, dass Filippa aus der dänischen Apfelproduktion so gut wie verschwunden ist.

Die Früchte sind mittelgroß und unbeständig. Kaum zwei Früchte sehen gleich aus. Die Grundfarbe ist grün, geht inzwischen aber ins gelbliche, weißgelbe und goldgelbe über. Die Frucht ist mit einer feinen weißlichen Schicht überzogen. Sonnengereifte Früchte können orange, matt oder glänzend karminrot, oft mit krassen Farbübergängen sein.

Das Fruchtfleisch ist fein, knackig und weiß, grün durchzogen. Der Apfel ist saftig und hat einen wunderbaren Duft mit einer delikaten Säure. Es handelt sich hierbei um unsere allerbesten und charaktervollsten Speiseäpfel.

Bereits in den 1950-er Jahren wurde Filippa als einer der besten Äpfel für die Essenszubereitung erwähnt. Er erreichte daher in der anerkannten Ankerhus-Untersuchung einen 1. Platz unter den mehr als 40 Sorten in den Kategorien „Mus“, „Kompott“, „Eingekocht“ und „Most“.

 

Filippa reift in der zweiten Hälfte des Septembers – wir sagen aus Spaß immer, dass er am 21. September reift, danach fällt er herunter.